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Diese wunderschöne Biketour an der Côte D’Azur (Frankreich) führt uns über Singletrails und staubige Schotterpisten bis auf 400 Meter über
Geschrieben von: adi
Donnerstag, 27 Mai 2010 09:10
Roadbikehotel Gastagwirt in Eugendorf bietet Radtage mit Profi-BegleitungBegeisterte Rennradfahrer finden auf den Routen der Rad-WM Region
Geschrieben von: Administrator
Dienstag, 25 Mai 2010 18:43
Dritter Tag in Serie perfektes Wetter. Kaum zu glauben. Am Frühstückstisch beraten wir in welche Himmelsrichtung es Heute gehen soll. Pfingstmontag
Geschrieben von: Goldwing Barba
Montag, 24 Mai 2010 18:48
Kaum zu glauben, nach 20 Tagen Schlechtwetterphase, ist für heute 12,5 Std. Sonnenschein und Niederschlag bei 0,0 mm angesagt. Also nicht's wie los
Geschrieben von: Goldwing Barba
Samstag, 22 Mai 2010 19:35
 Wir beginnen die Motorradtour im Zentrum von Vallon-Pont-d'Ar. Vallon-Pont-d’Arc liegt im Tal der Ardèche, am Ortsrand mündet die Ibie in die
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Sonntag, 16 Mai 2010 15:35
Eine wunderschöne Motorradtour im Kanton Graubünden, mit einem kleinen Abstecher nach Italien. Also Idee oder Pass nicht vergessen. Auf der Strecke
Geschrieben von: Administrator
Samstag, 15 Mai 2010 08:17
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Chronik historischer Klettersteig Pinut Flims PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Die wohl älteste Beschreibung des Pinuts stammt aus dem Jahre 1742, geschrieben vom bekannten Prättigauer Pfarrer und Historiker Nicolin Sererhard. Es ist ein überaus interessanter. Text, verfasst noch im damaligen Deutsch:

"Nächst ob den Höfen von Fidaz ist ein curioser Situs, namlich ein Stück Wiesenwachs, der unden und oben an beden Seiten mit sehr hochem, perpendicular gächen Felsen umfangen ist, und keinen andern Zugang hat, als nur einen gächen, schmalen Fussweg durch eine Felsenseithen hinauf, den nicht jedermann besteigen darf. Glaub nicht, dz in der Welt eine impenetrablere Vestung könnte gesetzte werden, als allhier. Man findet auch ein kleines Brünnelin daroben. Dieser seltsame Wiesenwachs rentiert in circa einer salvo honore Kuh Winterung - das Heu bindet man in Seiler und schmeisst es über den Felsen hinunder."

Interessant mag aber auch folgende Bemerkung Sererhards über die Flimser und Fidazer sein:"Die Einwohner sind beynachen samtlich frische, tapfere Leuth - sie sollen auch dieses particulieres an sich haben, dz die Leuth alldorten fast in genere jünger oder ehender weise  Haar kriegen als anderer Orten."

Man weiss aber auch aus Dokumenten von Joh. Ulrich von Salis-Seewis (1777 - 1817), dass die Fidazer auf dem Pinut Wildheu mähten und in Bündeln über die Felswand warfen.  Während des Ersten Weltkrieges wurde auf "Prau gl'Andris" ebenfalls Wildheu gemäht, wenn auch, wie vermutet wird, nicht alljährlich.

Wenn wir der Sage glauben (A. Büchli, Sagen aus Graubünden) schlug einst ein Fidazer hart am grausigen Abgrund über dem Pinut Holz und schichtete es aufeinander, um es über die Wand zu werfen. Als er auf das Bündel trat, glitt er samt dem Holz aus, wurde aber von den starken Ästen wie auf Vogelschwingen hinunter nach Fidaz und gerade vor sein Haus getragen. Vielleicht verhalf dem Bauern statt der Legföhrenäste aber auch ein grosser Ballen Heu zur sanften Landung.

Die Besitzer des PinutsIm Jahre 1805 schrieb Joh. Ulrich von Salis-Seewis, der über Flims und seine Bewohner

sehr gut Bescheid wusste, dass die Besitzer des Pinuts jeweils wechselten und dass sogar

ein Trinser Bauer damals Eigentümer war. Leider sind keine Namen zu erfahren, man darf

aber ruhig annehmen, dass die Fidazer und Scheier Bauern - Nachkommen der mittelalterlichen Walser - den Heuberg innehatten.


Joh. Ulrich von Salis-Seewis weiss auch zu berichten, dass ein früherer Eigentümer der

Terrasse seine Schafe in Heutücher gewickelt haben soll und versucht habe, die Tiere mit

Hilfe eines Flaschenzuges auf den Pinut zu hieven.

Die wenigen gedruckten Zeugnisse deuten alle darauf hin, dass die Felsenkanzel Pinut seit

alters her als Bergwiese, Wald und Jagdparzelle gedient hat und Privateigentum war.

Vor ziemlich genau 100 Jahren kaufte Christian Meiler-Brun von Flims den Pinut von einem

Herrn Martin Feltscher von Fidaz. Das genaue Datum des Kaufes ist nicht bekannt, da nirgends dokumentiert. Es muss zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewesen sein. Auch über den Kaufpreis weiss man nichts. Mein Schwiegervater meinte einmal dazu: "El ha pagau ton sco nuot" soviel wie nichts. Es sei eine andere Zeit gewesen was Preise anbetrifft - aber einen grösseren Wert habe der Pinut auch nie gehabt.

Der frühere Besitzer Martin Feltscher (Bild) - er wurde von allen "Marti" genannt - war ledig und Bauer in "Caglia" Fidaz. Daneben war er auch Bergführer und Wildhüter. Durch Erbschaft ist der Pinut später von ChristianMeiler-Brun an dessen Sohn Toni Meiler-Hennings übergegangen. Heute ist er im Besitz von Tonis Töchtern, die jedoch nicht mehr in Flims wohnhaft sind. 

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