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Für ambitionierte Fahrer ist diese Tour eine perfekte Mischung aus Sport und Spaß, Augen- und Gaumenschmaus Hier wird Weinverkostung GROß geschrieben!
Streckenverlauf Schladming oder Bad Aussee - Trautenfels - Liezen - Selzthal – Wald am Schoberpass – Mautern – St. Michael - Leoben – Bruck an der Mur – Graz – Bad Radkersburg Tourenbeschreibung Bei dieser Tour von Schladming im Herzen der Dachstein – Tauern Region oder von Bad Aussee im Herzen des Ausseerlandes in 3 bis 4 Tagen zu den heißen Quellen im Südosten der Steiermark, der aber vor allem auch für seinen Wein bekannt ist, lernt man die Steiermark in all Ihren Facetten kennen. Man kombiniert bei dieser Route den Enns- bzw. Salzkammergutradweg mit dem Rastland- und Murradweg.
Die Radtour startet entweder im bekannten Weltcuport Schladming oder in Bad Aussee, führt die Enns entlang (von Bad Aussee über den Salzkammergutradweg bis zum Ennsradweg bei Trautenfels) bis Selzthal und zweigt hier ab in das Rastland. Und eine Rast hat mich sich auch wirklich verdient! Durch diese wunderschöne Region der Steiermark hindurch gelangt man bald bei St. Michael ins Murtal auf den wahrscheinlich schönsten Radweg Österreichs, den Murradweg. Dieser führt durch die zweitgrößte Stadt der Steiermark, Leoben (Tipp: die Ausstellungen in der Kulturhalle) über Bruck an der Mur nach Graz. Sehenswürdigkeiten, die man nicht auslassen darf, gibt es in der Kulturhauptstadt bekanntlich in Hülle und Fülle – hoffentlich hat man auch die Zeit dazu, diese zu besuchen. Nach diesem Stelldichein in der sympathischen Landeshauptstadt rollt man weiter südwärts ins Rebenland, das nicht nur für seinen Wein, sondern auch die Thermen bekannt ist. Tipps Ausflugsziele: · Ausseer Salzwelten, www.salzwelten.at · Landesausstellung 2005, www.la2005.at · Planai Bergbahnen, www.planai.at · Gletscherbahnen Dachstein, www.dachsteingletscher.at · Badesee Aich, www.haus.at · Abenteuerpark Gröbming, www.abenteuerpark.at · Skulpturenpark und Kraftplatzroas Irdning, www.irdning.at · Freizeitanlage Donnersbachwald (Badesee, Biotop uvm.), www.donnersbachwald.at · Putteresee, www.aigen.at · Wörschachklamm, www.urlaubsland.at · Schloß Trautenfels, www.museumtrautenfels.at · Gaishorner Badesee, www.gaishorn.at · Freizeitsee Wald am Schoberpass, www.schoberpass.at · Sommerrodelbahn Mautern, www.elfenberg.at · Heimatmuseum Mautern, www.mautern.com · Elfenberg Mautern, www.elfenberg.at · Braumuseum Göss, www.goesser.at · Museums Center und Kunsthalle Leoben, www.leoben.at · Weitental Bruck an der Mur, www.bruckmur.at/weitental · Bärenschützklamm, www.baerenschuetzklamm.at · Burg Rabenstein, www.frohnleiten.or.at · Lurgrotte, www.lurgrotte.com · Sensenwerk Deutschfeistritz, www.sensenwerk.at · Freilichtmuseum Stübing, www.freilichtmuseum.at · Stift Rein, www.stift-rein.at · UNESCO Weltkulturerbe Graz, www.graztourismus.at · Kindermuseum FRida & freD Graz, www.fridaundfred.at · Skulpturenpark Unterpremstätten, www.skulpturenpark.at · Erlebnishof Reczek / Wundschuh, www.ehr.at · Schloss Seggau, www.seggau.com · Murecker Schiffsmühle, www.schiffsmuehle.at · Therme Bad Radkersburg, www.parktherme.at Sagen DER SCHNITTER UND DIE ZWERGE Frühmorgens, bevor noch die Sonne aufgegangen war, verließ ein Schnitter sein am Ende des Dorfes Krieglach gelegenes Häuschen und ging durch das Tal der Mürz entlang nach seiner Wiese, welche er zu mähen beabsichtigte. Kaum aber hatte er einige Male mit seiner Sense weit ausgeholt, als er plötzlich fühlte, wie dieselbe schwer wurde, so daß er fast gar nicht mehr damit auszufahren vermochte. Der Schnitter sah nach, was es damit für eine Bewandtnis habe, und erblickte zu seiner Überraschung an der Klinge ein grünes Netz und darin eine Schar kleiner, niedlicher Zwerglein. Diese baten ganz kläglich: 'Ach, tu' uns nichts zuleide und laß uns wieder los; wir wollen dir dafür viel Gold schenken!' Der Schnitter war ein guter Mann und sagte lachend: 'Nun meinetwegen, aber gebt mir etwas!' Daraufhin riefen die Zwerglein: 'Morgen! Komm morgen wieder!' Und sodann verschwanden sie samt ihrem Netze. Der Schnitter arbeitete nun emsig weiter, und nachdem er sein Tagewerk vollbracht hatte, kehrte er fröhlich heim. Des anderen Tages begab er sich wieder auf seine Wiese und sah hier zu seinem Ärger eine Menge häßlicher Torfknollen umhergestreut liegen. Mißmutig darüber, daß ihm jemand solchen Schabernack angetan, stieß er einen der Knollen mit dem Fuße zusammen. Da schien es ihm, als höre er ein helles Klingen. Der Mann dachte sich: 'Das ist gewiß Gold', und bückte sich hocherfreut zur Erde nieder, um die dicken Klumpen in seinen Korb zu klauben. In diesem Augenblicke sah er neben sich das grüne Netz der Zwerge wieder und diese darunter sitzend. Die kleinen Männlein lachten den guten Mann freundlich an, dann aber sagten sie ihm, er möge mit ihnen gehen, sie wüßten noch viel schönere Sachen, als er da auf der Wiese gefunden. Der Schnitter folgte bereitwillig den lieben Zwergen, und diese führten ihn in eine hell erleuchtete Höhle, in welcher blinkendes Gold in großen Haufen aufgeschichtet lag. Davon füllten sie seinen Korb an und führten dann den Mann wieder zur Höhle hinaus. So hatten denn die gutmütigen Zwerge den armen Schnitter reich gemacht. Auch andere, weniger gutgesinnte Menschen, die davon hörten, wollten auf dieselbe Weise wohlhabend werden. Aber sie blieben in dem Netze, das die Zwerge des Nachts am Berge ausspannten, hängen und wurden dann von ihnen gefangen genommen.
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