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Diese wunderschöne Biketour an der Côte D’Azur (Frankreich) führt uns über Singletrails und staubige Schotterpisten bis auf 400 Meter über
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Donnerstag, 27 Mai 2010 09:10
Roadbikehotel Gastagwirt in Eugendorf bietet Radtage mit Profi-BegleitungBegeisterte Rennradfahrer finden auf den Routen der Rad-WM Region
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Dienstag, 25 Mai 2010 18:43
Dritter Tag in Serie perfektes Wetter. Kaum zu glauben. Am Frühstückstisch beraten wir in welche Himmelsrichtung es Heute gehen soll. Pfingstmontag
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Montag, 24 Mai 2010 18:48
Kaum zu glauben, nach 20 Tagen Schlechtwetterphase, ist für heute 12,5 Std. Sonnenschein und Niederschlag bei 0,0 mm angesagt. Also nicht's wie los
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Samstag, 22 Mai 2010 19:35
 Wir beginnen die Motorradtour im Zentrum von Vallon-Pont-d'Ar. Vallon-Pont-d’Arc liegt im Tal der Ardèche, am Ortsrand mündet die Ibie in die
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Sonntag, 16 Mai 2010 15:35
Eine wunderschöne Motorradtour im Kanton Graubünden, mit einem kleinen Abstecher nach Italien. Also Idee oder Pass nicht vergessen. Auf der Strecke
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Samstag, 15 Mai 2010 08:17
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KulturAusflugszieleAusflüge 22 Feb 2009
Flims
Anpacken wie vor hundert Jahren by Flims Kommentar (0)

Man entscheidet sich für eine möglichst authentische Sanierung des Steigs. Die Treppen sollen genau so daherkommen wie diejenigen, die Christian Meiler und Alberto Daloloi vor hundert Jahren auf dem Pinut montiert haben. Aus den eingegangenen Offerten wird schliesslich diejenige von Tinu Bieri ausgewählt. Schon im Herbst 2006 macht sich Bieri an die Arbeit. Ein aussergewöhnlich milder Herbst und ein schneearmer Winter sorgen dafür, dass Bieri mit seiner Arbeit gut vorankommt. Wie schon Meiler und Daloli arbeitet auch Bieri im Zweierteam. Zur Seite stehen ihm abwechslungsweise Marco Ambühl als „Chefmonteur" sowie der Bergführer Jack Frei als „Chef Drahtseil". Obwohl die Burschen regelmässig 50 Kilogramm Material den steilen Weg zur Wand hoch tragen, mit Hilfe von Rettungsschlitten, „Sänften" und Flaschenzügen gar das Notstromaggregat die Wand hochhieven und auch Schweiss-, Bohr- und Schleifarbeiten in luftiger Höhe nicht scheuen, verzichten sie nicht gänzlich auf moderne Technik. In einem spektakulären Akt werden am siebten März 2007 die bis zu 300 Kilogramm schweren und elf Meter langen Leitern der Einstiegspassage in die Wand geflogen. In nur drei Stunden sind sie auf den zuvor montiert und verleimten Konsolen befestigt. Ein erster, aber grosser Schritt ist getan!

KulturAusflugszieleAusflüge 22 Feb 2009
Flims
50 Jahre Mauerblümchen by Flims Kommentar (0)

Nach Christian Meilers Tod 1933 kümmert sich der Kurverein Flims bis 1950 um die Instandhaltung des Pinut. Von den Arbeitern des Kurvereins stammen auch die Betontritte am alten Pinut. Die Innschriften kurz unterhalb des Ausstiegs sind aus noch älterer Zeit. Um 1850 haben sich die Begeher des Pinuts hier wohl mit Name und Jahreszahl verewigt. Am Pardatsch findet man in Stein festgehaltene Zahlen die von Schafszählungen zeugen. Ab 1950 nimmt sich niemand mehr der Sanierung des alten Felsenpfades auf den Flimserstein an. Die Wiesen sind nach wie vor im Besitze der Erben Meilers, die Felswände gehören der Bürgergemeinde. Das Tor ist inzwischen für alle offen, niemand verlangte mehr eine Taxe. Genutzt wird der Steig bis 2005 vor allem von Einheimischen, Jägern, Bergsteigern und Wanderern.

Unter dem Anstoss von Alfred Theus, einem Churer Architekten, bildet sich in den 90er Jahren eine Interessengemeinschaft, die sich ernsthaft mit einer Sanierung des Pinuts auseinandersetzt. Thomas Färber, Erwin Gantenbein, Hanspeter Meiler und Georg Hefti vermessen mit Theus Leitern und Wände, ein Verein zur Sanierung soll gegründet werden. Schliesslich scheitert das Projekt an der Haftungsfrage und den Besitzverhältnissen. Kurz darauf, wir schreiben das Jahr 1994, bittet auch der Ingenieur Rudolf Glutz vom Institut für Denkmalpflege der ETH Zürich die Gemeinde Flims, den "Leiterweg" Pinut doch wieder herzurichten.

 

Als Übergangslösung sichern einheimische Bergführer auf eigene Faust einzelne Passagen am Pinut neu ab.

KulturAusflugszieleAusflüge 22 Feb 2009
Flims
Meilerstein, Einstieg, Höhle und Tor by Flims Kommentar (1)
 Der Einstieg zum Klettersteig erfolgt beim sog. "Meilerstein" oder "Tgiern dil Pinut" was soviel heisst wie Pinut-Horn. Der Meilerstein ist eine ca. 100 m hohe freistehende Kalknadel. Der Name "Meilerstein" hat jedoch nichts mit dem Namen von Christian Meiler zu tun. Wir kennen in Fidaz auch Namen wie "Hof Cameiler", "Hof Catenz" und "Cahermen". Namen, die vermutlich von den Fidazer Walsern abstammen.
Die gefährlichste Stelle des Aufstiegs zum Flimserstein befindet sich direkt nach dem Einstieg, zwischen Meilerstein und "Höhle" (Tunnel). Etwas habe sein Vater damals nicht gewusst, nicht kalkulieren können, sonst hätte er die Leitern vielleicht nicht gebaut, erzählte mir Christians Sohn Martin Meiler. Im Frühjahr lösen sich vom Fels der Höhle gewaltige Eislawinen und donnern auf die Leitern herunter. Immer wieder habe sein Vater dort kleine Reparaturen ausgeführt. Gelegentlich hätte er im Herbst die Leitern in diesem unteren Teil sogar mit Brettern abgedeckt, um sie vor dem schweren Eis zu schützen. Heute wird diese Stelle gemieden, man weicht ihr aus, indem die Gemeinde einen neuen Einstieg durch die senkrechte Wand hinter dem Meilerstein direkt zur "Höhle" baut. Nach kurzem Aufstieg erreicht man die sog. "Höhle". Hier ist es immer nass und feucht. Es tropft und lose Steine am Boden können für Nachsteigende gefährlich werden. Nach dem Bau hatte Christian Meiler die Route mit einem soliden "Tor" und einem Schloss zugesperrt. Einen Schlüssel zum Tor hatte er im Fidazerhof deponiert, ein Zweiter lag bei ihm zu Hause. Man bezahlte eine kleine Taxe und erhielt dafür den Schlüssel, der nach der Tour wieder zurückgebracht werden musste.

Es handelte sich dabei offensichtlich nicht um ein Depot sondern um eine Taxe. Hatte Christian Meiler etwa die Absicht mit dem Felsenpfad Geld zu verdienen? Es wäre immerhin ein bescheidener Beitrag an die grossen Kosten gewesen. Das mit der Taxe war aber so oder so falsche Spekulation gewesen. Kaum war der Bau beendet brach nämlich der Krieg von 1914 aus und die Gäste, die die Taxe vermutlich gerne bezahlt hätten, blieben aus.

KulturAusflugszieleAusflüge 22 Feb 2009
Flims
Christian Meilers Helfer am Pinut by Flims Kommentar (0)

Christian Meilers einziger und grosser Helfer beim Bau war der Italiener Alberto Daloli. Dieser war als Maurer nach Flims gekommen - ein überaus gescheiter Mann, wie mein Schwiegervater mir erzählte. Ohne seine Hilfe wäre der Bau kaum möglich gewesen. Dieser Alberto Daloli war als Hauptperson am Pinut - der "Vorarbeiter" sozusagen. Er wohnte bei
der Familie Meiler und war für den Schwiegervater wie ein lieber Onkel.



Dieses Foto zeigt die beiden Männer, Christian Meiler und Alberto Daloli während des Baus in der Wand. Eine abenteuerliche Geschichte hat sich dort oben einmal zugetragen: So hat sich Alberto bei der Arbeit seinen Fuss eingeklemmt und schwer verletzt. Er war allein in der Pinutwand und musste um Hilfe schreien. In der damaligen Stille haben die Fidazer sein Rufen gehört - und Marti Feltscher, er war ja Bergführer, und andere sind ihm zu Hilfe geeilt. 1914, vor dem Krieg, musste Alberto zurück nach Italien. Die Familie Meiler hat nie mehr etwas von ihm gehört. Mit aller Sicherheit muss man annehmen, dass er im Krieg ums Leben gekommen ist. Er muss dort gefallen sein.
KulturAusflugszieleAusflüge 17 Feb 2009
Flims
Christian Meiler kauft den Pinut by Flims Kommentar (2)

Christian Meiler-Brun (1865 - 1933) Wie bereits erwähnt, kaufte Christian Meiler den Pinut zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Aber was wollte er mit diesem Kauf? Sicherlich hat er den Pinut nicht der Wildheuernte wegen gekauft. Das Wildheuen hier oben war ja nur "s'Bettla versumt." Er hat für Flims eine Attraktion bauen wollen. Er hat etwas Schönes, Aussergewöhnliches realisieren wollen - was ihm auch ganz und gar gelungen ist. Er kannte die herrliche Aussicht, die man von dort oben auf Flims und die weite Umgebung geniessen kann.
Direkt nach dem Kauf hat er mit dem Bau der Leitern begonnen. Gemäss nachfolgendem Schreiben vom 20. Februar 1906 ersuchte Christian Meiler die löbliche Gemeinde um Erlaubnis, einen Aufstieg bis auf den Flimserstein erstellen zu dürfen.


Inhalt des Gesuches:
Revers: schriftliche Erklärung, Verpflichtungsschein
"Der Tit. Vorstand Flims namens löbl. Gemeinde Flims hat mir auf mein Ansuchen die Erstellung eines Fussweges von meinem Eigentum Pinut bis auf den Flimserstein, um Ausflüge aufhin in kürzerer Zeit ausführen zu können, gestattet.
Damit aber aus dieser Gefälligkeit niemals ein Recht erwachse, so erkläre ich, dass weder ich noch meine Nachfolger im Besitze des Pinut ein Servitut dadurch begründen können, mithin auch das Recht der Verjährung nicht geltend werde wenn die Benutzung des Fussweges länger als dreissig Jahre gestattet worden wäre; vielmehr soll jederzeit auf Verlangen der Gemeinde die Begünstigung ihr Ende haben.
Als Gegenfälligkeit gestatte ich den Alpgenossenschaften von Alpsura während der Zeit vom fünfzehnten Juni bis zwanzigsten September in ernsteren Viehkrankheitsfällen, oder für dringende Mitteilungen an die Alpknechte, den Fussweg durch mein Eigentum Pinut nach der Alp unter vorheriger Anzeige zu benutzen und zwar bis und so lange die Conzession der löbl. Gemeinde Flims dauert und so lange ich die Passage für Fremde offen und gangbar halte.
Flims, den 20. Februar 1906 Meiler, Regt.


Christian Meiler hat also den lebensgefährlichen Zugang zum Pinut mit soliden Eisenleitern sicherer gemacht und gleichzeitig auch die obere Wand des Pardatschs mit Leitern überwunden.
Dabei hat er alles selber geplant, organisiert und auch finanziert. Er habe niemanden um finanzielle Hilfe angefragt, auch nicht um einen Franken.
Heute staunen wir über sein Werk und seine Leistung in jeder Beziehung. Eine Arbeit, die ihm bestimmt nicht nur Geld, sondern auch Mühe, viel Idealismus, Einsatz und vermutlich auch Sorgen und Ängste bereitet hat. Man kann sich vorstellen, wie er vor und während des Baues immer wieder mit Hilfe von Seilen und Haken die gefährlichen Wände hinunterrutschte, um diese zu inspizieren, um zu prüfen, wo und wie seine Idee zu realisieren sei. Von seinen geschundenen Händen habe er später gelegentlich auch erzählt.









KulturAusflugszieleAusflüge 17 Feb 2009
Flims
Der Weg zum Pinut by Flims Kommentar (1)

Früher gelangte man über den sogenannten "Trutg da Murissen" vom Dorf aus nach Scheia, zu den Halden oder eben auch zum Pinut. Dieser Weg führte ab Davont Esch in gleichmässiger Steigung über Quadris zum Gatter (Zaunöffnung) von Murissen nach Scheia und weiter durch den Wald oberhalb Saledis zum Pinut-Einstieg. Es war dies der kürzeste und unbeschwerlichste Aufstieg.
Die sehr schöne und genaue "Excursionskarte der Kuranstalt Waldhaus Flims" vom Ingenieur und Topographen Leonz Held aus dem Jahre 1888 zeigt diesen Weg auf. Mein Schwiegervater erzählte mir, wie er als Knabe mit seinem Vater gelegentlich den Fussweg mit dem Gertel von Haselstauden frei machte.

Dieser Kartenausschnitt zeigt auch, dass schon vor 1888 ein sehr einfacher Fussweg zum Pinut führte - jedoch nicht bis auf den Flimserstein weiter führte. Es muss ein sehr, sehr gefährlicher Zustieg gewesen sein. Ob die Behauptung stimmt, dass stellenweise grosse Baumstämme mit kurz abgesägten Ästen als Leitern dienten, bleibt ohne Bestätigung. An anderer Stelle ist von lebensgefährlichen "einstangigen Leitern" die Rede.
Die Karte zeigt auch den heute zerfallenen Gaden in der Mitte des Pinuts und dass noch kein Tannenwald eingezeichnet ist. Ob dieser wohl erst nach 1888 dort gewachsen ist oder gar gepflanzt wurde?

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