Hamburger will auf die Situation des schwarzen Kontinents aufmerksam machen
Sechs Monate wird Hendrik Kempfert mit seinem Motorrad unterwegs sein und dabei mehr als 21.000 km zurücklegen. Auf seinem Weg nach Südafrika besucht er fast 20 Hilfsprojekte, für die er sich vor Ort engagieren möchte. Vor seiner Abreise bittet er nun Hamburger Unternehmen vor allem aber Privatleute um Unterstützung seiner Aktion „Social Way Down“.
Jeder Euro hilft
In Afrika hungern über eine Milliarde Menschen, ohne jegliche Perspektive. „Jeder von uns muss sich bewusst machen, dass wir Europäer als direkte Nachbarn gefordert sind, die Existenzchancen der Menschen dort zu verbessern“, so Hendrik Kempfert. „Es braucht Hilfe zur Selbsthilfe; unter diesem Aspekt habe ich die Projekte ausgewählt, die ich besuchen werde.“ Das Interessante für uns Daheimgebliebene: Unter www.socialwaydown.org kann jeder Spendenwillige das Projekt auswählen, das er persönlich für unterstützenswert hält. So wird auch schnell klar, dass selbst kleinste Beträge viel bewirken können. Dank der Website kann jeder nachverfolgen, was mit seinem Geld passiert: In regelmäßigen Abständen wird Kempfert aus Afrika berichten, per Newsletter, per Blog, mit Fotos oder Podcasts.
Mit Hilfe von betterplace und Viva Con Agua
Seine eigenen Kosten trägt der Senior Sales Manager komplett selbst; jeglicher gespendete Betrag fließt direkt in die Projekte. Und diese sind vielfältig: Von der Förderung eines Waisenhauses in Tansania, über den Bau von Brunnen in Äthiopien und der Errichtung einer Schule für die Landbevölkerung Kenias bis hin zur Unterstützung eines Anti-Aids-Projektes in Uganda. Bei der Abwicklung erhält der 38jährige professionelle Hilfe: Die Spenden für die meisten Projekte werden über die Stiftung betterplace (
www.betterplace.org) abgerechnet und den Hilfsorganisationen zugeführt. Ein weiterer Partner ist Viva Con Agua (
www.vivaconagua.org): Die Trinkwasser-Initiative, ins Leben gerufen vom ehemaligen FC St. Pauli-Fußballprofi Benny Adrion, verwirklicht Wasserprojekte in aller Welt, u. a. in Äthopien, Kenia und Burundi.