| Tourenplanung, Erlebnisbericht | 24 Mai 2009 |
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| Die Moral von der Geschichte by barba | Kommentar (0) |
Na ja, der Tag fing ja eigentlich ganz gut an. Nach einem guten Frühstück fuhren wir zu unserem nördlichen Nachbarn um uns mit sommertauglichen Bike- Klamotten einzudecken. Wir heisst, meine Sozia, zwei Söhne, und ich darf ja auch nicht fehlen. Bei den Jungs schmückt das L noch das Hinterteil, deshalb mussten die noch mit dem PW anfahren. Meine Frau und ich hatten anschliessend noch einen Abstecher ins schöne Elsass vor. So weit so gut. Alle haben was Leichtes für den Sommer gefunden. Die Jungs machten sich auf den Heimweg und wir cruisen noch ein bisschen durch das Elsass und kehren über den Jura zurück in die Innerschweiz. Die Fahrt mit unserer Goldwing war ein voller Genuss.
Nur der Magen fing sich nun langsam bei uns zu melden. So entschied ich mich, für die letzten 25 Km die Autobahn zu benutzen, denn es solle heute Abend noch was Feines auf den Grill. Aber du wirst es nicht glauben. Kurz nach der Einfahrt ein komisches Geräusch. Das habe ich noch nie gehört. Was zum Teufel ist das für ein Geräusch. Na, mal sicherheitshalber die Geschwindigkeit reduzieren. Aber das fühlt sich nicht gut an. Immer noch über 100 Sachen und unser Marco Polo fängt an zu schlingern. Da wird schnell klar, dass das Hinterrad Luft verliert. Nichts wie auf den Pannenstreifen und das Ding zum Stillstand bringen. Nur benimmt sich die Goldwing wie ein wildgewordener Esel. Mit viel Mühe bringe ich die Maschine zum Stillstand. Ein Blick aufs Hinterrad bestätigt die wüste Vermutung.
Aber alles kein Problem. Wir haben heute Morgen ja zwei Büchsen Reifen- Schaum gekauft. Nur finden die sich in keiner Kiste. Schei....... die haben die Jungs eingepackt. Nun schnell ein Anruf beim privaten Pannendienst, sie sollen doch die Dosen schnell vorbeibringen. Nach einer halben Stunde treffen dann auch die Jungs ein. Also Ventil weg, Dose aufschrauben und rein damit. Wir haben ja mittlerweile alle grossen Hunger. Aber wie der Schaum reingedrückt wird, kommt er auch wider raus. Schei........ Jetzt muss doch der TCS kommen. Nichts Einfacheres als das. Man wähle die 140. Aber wie das so ist. Für die deutsche Sprache sollte ich die Eins wählen. Verdam....... bei meinem Touchscreen habe ich bei einem laufenden Anruf keinen Nummernblock. Zum Glück hat Oli noch ein langweiliges : -) Natel. Nach dem gelungenen Anruf warten wir dann also nochmals eine weitere halbe Stunde. Dann kann die Goldwing aufgeladen werden und zum nächsten Dealer gebracht werden.





Passen Sie die Länge der geplanten Tour dem Alter und der Kondition der Kids an, also keine 50 km Marathontouren mit langen Anstiegen für untrainierte Kids. Für eine Velotour mit Ihrer Familie liegen Sie mit einem gemütlichen Fahrtempo von ca. 10 km in der Stunde gut. Wenn Sie sich bei Ihrer Familie von der anpassungsfähigen Seite zeigen, kommen Ihre Kids auch gerne wieder mit! Seien Sie bereit für Kompromisse, wenn ein Kind aus Müdigkeitsgründen die Tour abkürzen möchte. Ein gemütlicher Sonntagsausflug für Sie kann für Ihre kleineren Kids schon eine sportliche Tour sein, also besser nicht übertreiben! Ohne Ihre Kinder zu überfordern können Sie mit 10 bis 14 jährigen Kindern eine Wegstrecke von 10 bis 15 km planen. Ab 16 können Radtouren von 25 bis 50 km unternommen werden.
Die meisten Biker tun es immer dann, wenn ihr Traumtrail nicht vor der Haustür startet: die Bikes im, am oder auf dem Auto transportieren. Die verschiedenen Transportsysteme haben aber alle ihre Vor- und Nachteile. Am Wichtigsten scheint die Bedingung, die Bikes sicher ans Ziel zu befördern.
Kontrollieren Sie die Kette beim langsamen Rückwärtskurbeln sorgfältig mit einem Blick auf den Schaltkäfig. Ein schlecht vernietetes oder schwergängiges Glied fällt an den Schaltröllchen leicht auf. Durch seitliches Verbiegen der Kette wird dieses Glied meist wieder gängig und Ihre Schaltung funktioniert wieder einwandfrei. Nach etwa 2000 bis 2500 km muss eine Bikekette langsam ersetzt werden. Am Besten nicht zu lange warten, sonst müssen vielleicht Ritzelpaket oder einzelne Kettenblätter ersetzt werden, falls die neue Kette über die ausgeleiherten Zähne springt. Beim Wegziehen der Kette vom Zahnkranz darf auf keinen Fall eine Zahnkranzspitze zu sehen sein, sonst ist es vermutlich bereits zu spät (Tipps für das Ersetzen der Kette siehe "Reparaturtipps").
Wenn die Leichtgängigkeit der Schaltzüge geprüft wurde, sollte sich das Schaltwerk bereits bei der kleinsten Bewegung des Schalthebels sofort korrekt hin- und herbewegen. Schalten Sie alle Gangkombinationen durch und achten Sie auf Schleifgeräusche vorne am Umwerfer. Kurbel und Umwerfer dürfen sich nicht berühren. Durch Walkbewegungen im Wiegetritt kann dies trotzdem vorkommen, gegebenenfalls nachjustieren. Beachten Sie vor allem den inneren Anschlag des Schaltwerkes. Die Kette darf auf keinen Fall in die Speichen geraten.
Beginnen Sie mit der Überprüfung der Bremsbeläge bei ausgebauten Laufrädern. Sind die Rillen noch sichtbar? Schmutz, Verglasung und Späne können mit Schmirgelpapier oder Bremsspiritus entfernt werden. Räder anschliessend wieder einsetzen. Überprüfen Sie durch Andrücken der Bremsarme die Stellung der Bremsbeläge. Ist der Abstand zum Reifen gross genug? Beim Ausrichten sollte ein Sicherheitsabstand von 2 - 3 Millimetern eingehalten werden. Dies schützt Sie vor unliebsamen Überraschungen wie z.B. einem geplatzten Reifen durch den hervorstehenden Befestigungssplint bei V-Brake-Belägen.